Ein Erklärungsversuch

Eine Ode an Twitter, oder wie ich zum Bloggen kam.

Um euch darauf vorzubereiten, was euch hier erwartet, stelle ich mich doch erstmal vor.
Ich bin ein Frauen-schlagender Feminist.
Ein Mann, der Frauen über Alles respektiert und sie unglaublich gern erniedrigt.
Ein Mann, der Frauen Geborgenheit spenden will und ihren Körpern Schmerzen zufügt.
Ein Mann, der Frauen ohrfeigt und ins Gesicht spuckt, um danach mit ihnen die Nacht durchzukuscheln.
Ein Mann, der sich vielen Frauen hingibt, ganz und auch emotional, aber nur Eine liebt.
Aber auch ein Mann, der sich nicht davon definieren lässt, der dieses Verlangen nicht bei jeder Frau hat.
Und ein Mann, den nichts davon in seinem Alltag mehr belastet.

Genau, nicht mehr.
Lange Zeit hat mich dies sehr belastet.
Wie kann man das Verlangen, grob zu Frauen zu sein, mit seiner Sozialisation in Einklang bringen?
Durch das Verständnis und die Aufklärung einer Frau, die genau das will.
Im Alltag respektiert und im Bett geschlagen werden will.
Und genau dieser Gegensatz bestimmt nun seit vielen Jahren mein Leben.
Die weiche Seite und die dunklen Abgründe.
Der Pfirsich und die Schwärze.

Aber warum schreibe ich nun über so Persönliches?

Anfang diesen Jahres (2019) entdeckte ich Twitter für mich. Nach vielen tollen Tweets, die ich lesen durfte, in denen Menschen ihr Intimstes, ihre Gefühle preisgaben, begann ich im Mai langsam mehr und mehr über mich, meine Gefühle und meine Sexualität zu twittern. Anfänglich erst schüchtern, doch nach und nach deutlich offener. Und was soll ich sagen? Die Resonanz war überwältigend und, vor allem, von Verständnis geprägt. Frauen schrieben mir, wie gern sie meine Tweets lesen, wie sie meine Worte bewegten. Und meine Followerzahl stieg schneller, als ich bis jetzt realisieren kann. Vor allem, da mich quasi niemand dieser Community persönlich kennt.

Und dann kam die Frage, auf die ich keine Antwort hatte.
„Warum schreibst Du keinen Blog?“
Und der Fragestellerin, eine Followerin der ersten Stunde, ist dieser Blog auch gewidmet.
Ich bin sehr dankbar, Dich zumindest virtuell, kenngelernt haben zu dürfen.
Und wie man auf Twitter sagt: #nonmention

Und jetzt hoffe ich, euch Lesern, hier etwas bieten zu können, das Anklang findet.
Dass euch meine Erzählungen zum Schmunzeln bringen.
Dass euch meine Gedankengänge zum Nachdenken bringen.
Und dass euch meine Ratschläge wirklichen Rat bringen.

Beteilige dich an der Unterhaltung

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