Fast so hübsch…

„Fast so hübsch…“, das war die Formulierung, die diesen Blogbeitrag verursacht hat.
Oder eher, die Reaktionen auf diese Formulierung, die meinen Überlegungen zu Grunde liegen.
Darf man Menschen miteinander vergleichen?
Und warum habe ich das überhaupt gemacht?

Zeit… so wertvoll

Ich wurde im JoyClub von einer Dame angeschrieben und habe drüber getwittert. Meine Verwunderung darüber kundgetan, warum mir so eine hübsche Frau schreibt, mit einem kleinen Witz darüber wie skeptisch ich bin. Um meinen Lesern einen bildlichen Vergleich liefern zu können habe ich die Dame gewählt, über die man hier am meisten lesen kann, das Hoteldate.

Eine Dame, die mich nicht nur optisch begeistert.
Ich wurde darauf hingewiesen, dass ich der Dame aus dem Joy besser nicht sagen soll.
Als ob ich einer Frau beim kennenlernen von ihren Konkurrentinnen vorschwärmen würde.
FALSCH!
Als ob sie Konkurrentinnen hätte.
Den das hat sie nicht.

Bei mir gibt es keine Konkurrentinnen. Und ich bin der Meinung, dass es die generell nicht geben sollte. Ich ersetze keine Affäre durch eine Bessere. Ich habe eine Affäre nur, wenn ich eine Frau toll, sexy, spannend und charakterlich passend finde. Daran ändert eine neue Frau in meinem Leben NICHTS. Und die neue Frau ist es, die sich quasi einfügen muss. Mit der Situation klarkommen muss.

Ich verstehe die Probleme, die das mit sich bringt. Schon wegen der Ex-Partner*innen macht sich so mancher einen Kopf. Hatte der Kerl davor einen größeren oder dickeren Schwanz, hatte die Frau davor festere Brüste oder einen flacheren Bauch, einen knackigeren Po? Von diesem Gedanken muss man sich frei machen. Wäre das relevant, würde sich das Gegenüber ja nicht auf einen einlassen. Niemand ist perfekt. Perfektion ist ebenso unrealistisch wie langweilig.

Es ist das, was wir Makel nennen, was Menschen besonders macht, was sie wunderschön macht. Eine Narbe durch eine Verletzung in der Kindheit. Dehnungsstreifen durch eine Geburt. Kleine Fältchen durch die Sorgen die man sich schon gemacht hat, oder durch das Lachen. Flecken auf der Haut durch die Sonne oder Muttermale seit der Geburt. Kleine, kaum sichtbare Härchen auf Stellen, die eigentlich haarfrei sein sollten, oder wir dies zumindest glauben. Eine zu große Nase. Ein Zahn der schief steht. Eine Zahnlücke. All das ist wunderschön.

Und ich bin niemand, der jeden Menschen sexuell anziehend und wunderschön findet, bestimmt nicht. Aber wenn ich sexuelles Interesse habe, dass tue ich das. Dann ist dieser Mensch für mich perfekt, gerade in dem Moment. Und dann ist scheißegal, ob ich noch eine halb so alte Affäre mit festerem Po habe, dann liebe und liebkose oder quäle ich diesen Po, der vor mir ist, mit Leidenschaft und Lust und der vollen Anwesenheit all meiner Gedanken.

Und dies ist auch der Grund, warum das Hoteldate diesen Vergleich auch nicht scheut. Warum sie ihn mir nicht böse genommen hat. Ich hoffe nämlich inständig, dass ich sie jede Sekunde unseres Zusammenseins habe spüren lassen, wie toll ich sie finde. Und da sie meinen Blog auch liest, habe ich da mittlerweile auch keine Zweifel mehr. Sie ist es ja, die vor der neuen Frau Angst haben müsste. Die Neue wohnt wohl einen Steinwurf von mir entfernt. Sie jedoch Hunderte Kilometer weit weg, in einer anderen Stadt. Aber sie weiß, dass ich jede Chance nutzen werde, sie zu treffen. Sie weiß das, weil wir uns zwischen und nach unserem Sex stundenlang unterhalten haben. Über die persönlichsten Dinge in unserem Leben. Sie vertraut mir und ich Ihr. Und das gerät nicht dadurch ins wanken, dass mir eine andere Frau ebensogut gefällt. Ganz im Gegenteil.

Und ich glaube, dass ist was wir uns alle Bewusst werden sollten. Was ich auch schon im Beitrag über Sehnsucht versucht habe anzusprechen. Wir müssen genießen was wir haben. Wir müssen im Moment leben. Wir könnten immer jemanden vermeintlich Besseren finden. Unser Partner könnte jederzeit jemand vermeintlich Besseren finden. Aber im Moment haben wir das nicht. Und sollten das auch nicht ersehnen. Im Moment haben wir das Glück Zeit mit einem besonderen Menschen verbringen zu dürfen und er hat das Glück diese Zeit mit uns verbringen zu dürfen.

Und das sollten wir unsere Partner auch immer spüren lassen!

Sehnsüchtig glücklich.

Ich sitze am Rechner, überlege was ich bloggen will und mir fällt nichts ein.
Nichts.
Ich stöbere in den Tweet der letzten Tage um zu reflektieren, was mich in den letzten Tagen beschäftigt hat.
Und ich stolpere mehrfach über ein Wort.
Sehnsucht.
Über einen Hashtag.
#wasfehlt
Und ich frage mich, ob ich wirklich so sehnsüchtig bin.

Eine Selbstreflexion

Ich halte mich für einen glücklichen Menschen. Woher also diese Sehnsucht.
Kann man Beides gleichzeitig sein?
Ist Sehnsucht das Gegenteil von Glück?
Was ist Glück überhaupt?
Darüber haben sich schon gebildetere und schlauere Menschen den Kopf zerbrochen.
Also beschränke ich mich allein aus das Gefühl. Glücklich sein.
Und ich bin glücklich.
Nicht nur, weil ich verdammt viel Glück im Leben habe.

Ich habe eine tolle Ehefrau. Eine spaßige Affäre. Das spannende Hoteldate.
Ich habe noch lockere Bekanntschaften, alle ohne Stress.
Ich habe viele Flirts am Laufen.
Ich habe, trotz meines fehlenden Jobs, eine gewisse finanzielle Sicherheit.
Ich habe eine Wohnung und ein Auto.
Ich habe eine gute Ausrüstung für mein Hobby.
Ich habe einen Rechner und ein Smartphone.
Darf ich da überhaupt noch Sehnsucht haben.
Sehnsucht nach mehr?

Darf die Frau mit dem liebevollen Ehemann denn Sehnsucht haben?
Die Frau, mit den Kindern, die sie liebt.
Der Ehemann, der seine Frau daheim hat?
Die Geschäftsfrau, die ihren Mann daheim hat?

Ich denke, das ist grundsätzlich die falsche Frage.
Die richtige ist doch, wer hat das Recht die Gefühle von anderen zu verurteilen und zu verbieten?
Wer hat das Recht Gefühle zu werten?
Sehnsucht sucht sich doch niemand freiwillig aus.
Wir wären doch bestimmt fast alle lieber zufrieden, mit dem was wir haben?

Ich bin es sogar.
Ich bin sehr zufrieden. Glücklich.
Aber habe dennoch diese Sehnsucht.
Aber ich habe gelernt damit zu leben.
Indem ich mir immer bewusst mache, was für ein Glück ich habe.
Und dafür reicht doch ein einziger Mensch der einen liebt.
Dafür reicht Gesundheit. Ein Freund.
Die Gewissheit, in einem der reichsten und vor allem sichersten Länder der Welt leben zu dürfen.

Und das schreibe ich, während ich krank im Bett liege und mich darüber aufrege, ein Date absagen zu müssen, auf das ich mich schon lange freue.
Ein Date, das mehr als vielversprechend war.
Egal ob es auf Sex rausgelaufen wäre, oder „nur“ auf eine großartige Unterhaltung.
Und deshalb nehme ich mir auch das Recht heraus, darüber traurig zu sein.
Während ich gleichzeitig glücklich bin.

Hoteldate, Akt 2

Ich sitze wieder in der Bahn. Habe gerade noch eine Bahn früher bekommen als geplant, musste dafür aber rennen.
Ich bin noch komplett durcheinander und kann kaum fassen, dass es endlich wieder soweit ist.
Ich vergesse den Energydrink in meinem Rucksack, was sich noch ein bisschen rächen wird und gleite mit meinen Gefühlen schon in den Abend, während sich Erinnerungen an das letzte Date mit den Plänen für die nächsten Stunden mischen.
Die Bahn fährt in den Zielbahnhof ein und der zweite Akt kann beginnen.

Spielzeug

Ich weiß nicht mehr genau wie ich hierher gekommen bin, aber als sich meine Gedanken wieder gesammelt haben stehe ich in der Hotellobby und entdecke Sie in einer Ecke sitzen.
Sie steht auf, wir kommen uns entgegen und umarmen uns.
Lang.
Innig.
Ich genieße es.
Ihren Duft, ihren Körper so nah an Meinem.
Ihre Anwesenheit.

„Gehen wir hoch?“ haucht es in mein Ohr und schon sind wir auf dem Weg zum Fahrstuhl.
Die Tür schließt sich hinter uns und schon drückt sie meine Hand an ihrer Kehle an die Fahrstuhlwand.
Sie seufzt und ihre Augen verdrehen sich, während sie sich halb schließen.
Dieser Anblick ließ mich alles vergessen.
Und ich küsste sie bis wir auf unserer Etage angekommen war, ohne darauf zu achten ob noch wer zusteigen würde.

Etwas verwirrt suchte sie ihr Zimmer und ich war erleichtert, dass nicht nur ich ein bisschen durch den Wind war.

Die Tür fällt hinter uns ins Schloss.
Ich setze meinen Rucksack ab und streife mir meinen Ehering ab, ein Ritual mit dem ein Spiel für mich startet.
Es legt einen Schalter in meinem Kopf um und ich bin kein liebender Ehemann mehr, sondern ein Liebhaber.
Bis ich den Ring am Ende wieder anziehe.

Ich öffne den Rucksack, um Zugriff auf mein Spielzeug zu haben.
Nehme unbemerkt die Handschellen und bemerke die Dose. Jetzt habe ich Durst. Fuck!
Ich öffne sie, ziehe die halbe Dose auf dem Weg zu ihr weg, stelle sie auf den Schreibtisch und fixiere die Dame an der Hotelwand.
Ihr Shirt ist schnell über den Kopf gezogen, der BH schnell geöffnet, denn später kann ich es nicht mehr ausziehen.
Und mir springt ihre neueste Errungenschaft entgegen, eine Nippelkette, ich hatte sie bereits vergessen.
Aber wie aufgefordert trägt Sie sie.
„Braves Mädchen!“

Ihre Hände gehen an meinen Schwanz, während ich sie küsse.
Ratsch!
Ratsch!
Ich habe das blind Handschellen anlegen nicht verlernt.
Da hatte ich schon meine Befürchtungen.
„Mein Schwanz ist erstmal tabu!“
Sie ist enttäuscht.
Und ich genieße diese Enttäuschung.
Und genieße den Geschmack ihrer Lippen und den Geruch ihres Haars.

Ich löse mich leicht und suche die Steckdose, denn sie hatte einen Wunsch.
Sie versteht und deutet mir die Nächste.
Ich lasse sie an der Wand stehen und ziehe den MagicWand aus dem Rucksack.
Sie kommt mir entgegen, versucht es zumindest.
Ich greife ihren Hals und schiebe sie zurück an die kalte Wand.
„Hat Dir jemand erlaubt herzukommen? Nein! Also warte gefälligst hier!“

Der MagicWand wird eingesteckt und presst sich direkt in ihren Schritt.
Sie seufzt und verdreht wieder leicht die Augen.
Wie sexy kann das eigentlich sein?
Mir wird heiß, von Innen, und ich muss mein Shirt ausziehen.
Ich knie mich vor sie und dringe mit zwei Fingern in sie ein, der Handballen am MagicWand, um die Vibrationen in Sie zu leiten.
Sie läuft aus… auf den Teppichboden.
Es blockiert mich.
Mein Kopf macht dicht.

Also ab ins Bad.
Die Steckdose da ist leicht gefunden.
Und Sie schnell an die kalten Fliesen der Duschwand gedrückt.
Sie zuckt.
Ich grinse.
Und schon sind meine Finger wieder in Ihr, während der Rest der Hand den MagicWand auf ihre Klit presst.
Die andere Hand presst sie an die Wand.
Ihre knie werden weich, ich muss sie halten, während sie auf mich gestützt über meine Hand kommt.
Das ging schnell.

Aber wir sind noch lange nicht fertig.
Ich packe sie an den Haaren, ziehe sie zum Bett und schmeiße sie drauf.
Ich versinke kurz zwischen ihren Beinen um sie zu schmecken und drehe sie dann um.

Sie liegt auf dem Bauch, die gefesselten Hände nach vorne gestreckt und strahlt einfach nur Lust aus.
Ich lege mich auf sie, küsse ihren Nacken und ziehe dabei den Flogger aus dem Rucksack.
Ich richte mich auf, kniee nun hinter Ihr und streichle den Rücken mit den Lederriemen.
Dann den Hintern.
Und beginne mit leichten Schlägen.
Das Geräusch hallt durch das Zimmer und verursacht mir eine Gänsehaut.
Sie seufzt.
Ich grinse.

Die Schläge werden härter.
Und Stakkato artig schneller.
Und dann die ersten beiden Harten.
Sie wimmert.
Ich kuschel mich an sie und streichel ihr Gesicht.
Die Anspannung verlässt ihren Körper wieder.
Und wir beginnen von vorne, steigern uns aber schneller.
Und dann kommen vier harte Schläge.
Sie wimmert, ich kuschel mich an sie.
Sie entspannt.
Ich wiederhole dieses Spiel mehrmals.
Jedes Mal hält sie mehr aus.
Jedes Mal genießt sie mehr.
Jedes Mal lässt sie sich mehr fallen.

Bis ich am Ende mit roher Gewalt auf sie eindresche.
Der Flogger rast so schnell auf ihren Hintern, dass er sich garnicht mehr öffnet.
Die Masse aus Leder schlägt als einzelner dicker Strang auf.
Die Welle durchzieht den ganzen Körper.
Sie ist gefallen.
Und es ist Zeit aufzuhören.
Ich kuschel mich wieder an, ihren Kopf auf meine Hand gelegt, während die andere sie streichelt.
„Ich bin stolz auf Dich!“
Ein Kuss auf ihren Hals, sie ist glücklich.

Wir kuscheln eine Weile, bis sie anfängt an mir rumzuspielen.
„Der Schwanz ist immernoch tabu!“
„Aber ich will ihn!“
„Und wie geht das dann?“
„Bitte! Ich will deinen Schwanz. Bitte! Bitte! Bitte!“

Und dass das keine leeren Worte merke ich sofort.
Kaum nicke ich Ihr zu, ist mein Schwanz in ihrem Mund verschwunden.
Sie saugt gierig und ihre Hände massieren meine Eier, meinen Damm und mein Arschloch.
Fuck!
Ich halte das keine Minute aus.
In mir zieht sich alles zusammen.
„Stopp!“

Ich packe sie, drehe sie auf den Rücken und schiebe mich zwischen ihre Beine, während ich mir das Gummi überziehen und mit einem harten ersten Stoß in sie eindringe.
Ohne Widerstand.
Ihre Hüfte schiebt sich mir entgegen.
Ich erinnere mich, wie willkommen ich mich das letzte mal gefühlt habe.
Und werde noch ein bisschen geiler.

Meine Hand wandert an ihren Hals, die andere stützt mein Gewicht ab, während ich sie immer härter stoße.
Die Hand drückt zu und ich merke, wie sie wirklich keine Luft mehr bekommt.
Diesmal bedient die Hand nicht mehr nur das Kopfkino.
Sie sieht mich an und ihr Blick ist Vertrauen.
Sie verdreht wieder die Augen und versinkt im Moment.
Ich lasse sie atmen.
Einen Zug.
Und schon schnürt ihr die Hand wieder die Kehle zu.
Sie wird nass.
Ihr ganzer Körper steht unter Spannung und ist gleichzeitig komplett entspannt.
Ich lasse mich in den Moment fallen und achte nur auf ihre Atmung und ihre Mimik.
Alles außerhalb davon wird ausgeblendet.
Alles.
Da ich die Atmung vorgebe werde ich von ihrem Orgasmus überrascht.
Er reißt mich aus dem Moment, aber auf eine schöne Art und Weise.
Ihre nasse Fotze zuckt um meinen Schwanz, so dass ich ihn aus Ihr ziehen muss.
Wir sind noch nicht so weit.

Die Hand an ihrem Hals lockert sich und wir küssen uns.
Bis sie meinen Schwanz greift, das Gummi abstreift und anfängt ihn zärtlich zu blasen.
„Aber nicht so, dass ich komme!“
Sie grinst mich an, denn sie weiß genau wie schnell sie das gerade machen könnte.
Ihre Zunge spielt an meiner Eichel.
Und ich genieße es, ich lasse mich fallen und schließe die Augen.
Sie liebt meinen Schwanz, und sie zeigt es mir.
Ich soll es genießen, das macht sie deutlich.

Ihr gelingt der Spagat wunderbar, mich nicht kommen zu lassen und mich gleichzeitig absolut erregt und hart zu halten.
Zu gut.
Ich ziehe sie zu mir.
Küsse sie.
Ich schmecke meinen Schwanz, das Gummi und vor allem schmecke ich sie.
Ich will mehr davon.
Drücke ihren Kopf ins Kissen.
Wundere mich kurz wo die Nippelkette geblieben ist.
Und packe ihren Hintern um sie zu lecken.
Meine Zunge verschwindet in ihrem Hintern und ich schmecke trotzdem ihre Fotze.
Sie ist einfach überall nass.
Ich streife mir das Gummi über und nehme sie von hinten.
Mein Körper presst sie ins Bett.
Meine Hand an ihrem Hals, die andere mit ein paar Fingern in ihrem Mund.
Sie saugt brav an ihnen.
Wie kann sich das eigentlich so gut anfühlen.
Fuck!
Ich komme gleiche, diese Stellung ist einfach meine Nemesis.

Ich packe sie und drehe sie um.
Winkel ihre Beine an, kniee mich vor sie und dringe wieder langsam in sie ein.
Meine Hand zieht ihren Venushügel nach oben, um ihre wunderschöne Klit freizulegen.
Der andere Daumen massiert sie, während mein Schwanz sich langsam in ihr bewegt.
Ich genieße wie sie seufzt und sich windet.
Und wie sie wieder ihre Augen verdreht.
Warum ist mir das letztes Mal nicht aufgefallen.
Und wie toll ist das eigentlich?

Ich freue mich langsam auf meinen Orgasmus.
Aber sie kommt mir zuvor.
Ich spüre wieder das zucken, wieder wie sie enger wird.
Und wieder drückt es meinen Schwanz raus.
Hach!

Ich lege mich zu ihr, streichel ihre Brüste, küsse sie und spüre wie sie langsam wieder runter kommt.
Wie sie langsam wieder gierig wird.
Wie sie langsam wieder meinen Schwanz massiert.
Wie sie langsam das Gummi abzieht und ihn in den Mund nimmt.
So voller Lust und gleichzeitig voller Zärtlichkeit.
Ich genieße es, aber es fühlt sich nicht nach dem Ende an.
Immer noch nicht.

Ich ziehe sie zu mir hoch und ohne etwas zu sagen weiß sie was ich will.
Wir verstehen uns einfach.
Sie massiert meinen Schwanz bis ich ein Gummi übergezogen habe und während sie mich küsst, setzt sie sich auf Ihn.
Wir küssen uns weiter. Schmecken einander.
Dann drücke ich sie aufrecht hin.
„Mach es Dir selbst!“

Und während ihr Becken auf mir kreist fängt sie am sich zu massieren.
Und kommt binnen weniger Sekunden während sie auf mir zusammensackt.
„Ich dachte nicht, dass das so schnell geht.“ haucht sie mir ins Ohr.
„Das war schon der Vierte, oder?“
„Moment… Ja… Krass!“.
„Ich würde sagen, dann bin ich jetzt dran.“
Und sie grinst als ob sie sich darüber mehr freuen würde, als über ihre eigenen Orgasmen.

Wir küssen uns während sie schon wieder ein Gummi abstreift.
Meinen Schwanz packt, ihn kräftig massiert und ihre Küsse langsam meinen Körper nach unten wandern.
Bis sie meine Eichel erreichen.
Der Griff wandert an meine Eier, kräftig und gleichzeitig zärtlich.
Und mein Schwanz verschwindet ganz in diesem hübschen Gesicht.
Der Anblick überfordert mich.
Ich schließe die Augen, lege meinen Kopf in den Nacken, kralle mich in die Bettwäsche und genieße den Orgamus der mich überkommt.
Mein ganzer Körper zuckt.
Ich spüre die einzelnen Wellen, die mich durchströmen und sich in ihrem Mund entladen.
Es sind viele. Es sind lange.
Das Sperma läuft den Schaft hinunter, auf meinen Bauch und zwischen meine Beine.
Meine Hände kribbeln. Meine Füße kribbeln.
Ich seufze durchgehend.
Sie reicht mir ein Handtuch, während sie sich etwas zu trinken holt.
Ich trockne mich ab und wir kuscheln uns aneinander.
„Schön, bei Dir zu sein!“
„Schön, dass Du vorbeigekommen bist“.

So liegen wir eine kurze Weile da und unterhalten uns.
Bis ihre Nähe mich wieder erregt.
Sie merkt es sofort und grinst mich an.
Ich drücke Sie ins Bett, lege mich auf sie, während ich nach einem Gummi fische und streife es mir über.
Ich ficke sie hart von hinten.
Nein!
Ich benutze sie.

Sie merkt es. Und sie genießt es.
„Das gefällt Dir doch, Du kleines Miststück!“
Sie seufzt und drückt mir ihren Arsch entgehen.
Ich will Ihr aber ins Gesicht schauen, während ich in Ihr komme.
Will ihren Blick spüren. Ihren Atem.
Will meine Hand an ihrem Hals spüren.
Will ihre Haare zwischen meinen Fingern spüren.
Will Sie spüren.
Und so drehe ich sie um, packe Sie und komme in Ihr.
Wir küssen uns lange und ich lege mich neben ihr ab.
Sie streichelt meinen Rücken.
Ich ihren Bauch und ihre Brüste.

Und dann fingen wir an uns zu unterhalten.
Stundenlang.
Über ihr Leben. Über mein Leben.
Über Erfahrungen, Meinungen und sogar über Politik.
Wir spielten noch etwas aneinander rum, bis ich meine Bahn nehmen musste.
Ich duschte schnell und wir küssten uns lange zum Abschied.
Ich zog meinen Ehering wieder an und war wieder Ehemann, als ich das Zimmer verließ und in den Alltag eintrat.
Mit dem Bewusstsein, das es sicher nicht das Letzte mal war.

PS:
Wo die Nippelkette geblieben ist, weiß Sie auch nicht.
Wir haben sie wohl im Eifer des Gefechts verloren.

Selbstliebe!

Aktuell befinde ich mich in einem kleinen Selbstexperiment, über das ich Euch berichten möchte. Vor einer guten Woche hatte ich eine unglaublich schöne Selbstbefriedigung. Das Kopfkino wurde getriggert, ich lies mich darauf ein und hatte einen tollen Orgasmus bei dem ich mich so fallen gelassen habe, dass ich nicht einmal auf ein Taschentuch oder Gummi geachtet habe und mich selbst anspritzte. Und dann kam die nächste Masturbation, wie gewohnt mit Pornos, und ich war enttäuscht, es gab mir Nichts, es war nur der unbewusste Abbau von Druck.

Aus dieser Enttäuschung heraus, und einer vorhergegangenen Diskussion über Orgasmuskontrolle im Kontext von BDSM, fasste ich den Entschluss vorläufig auf Masturbation zu verzichten. Woche Nr.1 ist jetzt geschafft und ich würde euch gerne davon berichten.

Tag 1:
Der übliche Drang zur Masturbation ist vorhanden. Trotz Bewusstsein, dass ich länger keinen Orgasmus haben werde, ist nichts anders. Mir schwant Böses.

Tag 2:
Die Befürchtungen bewahrheiten sich. Die Libido ist mit voller Wucht zurück gekehrt. Über den Tag verteilt habe ich mindestens zwölfmal einen Harten. Auch in denkbar ungünstigen Momenten. Alles triggert mich. Einzelne Worte, Gedanken, Bilder und Situationen. Erstaunlicherweise triggerten mich zu offensichtliche Reize nicht, wirklich empfänglich war ich eher für die Subtilen. Ich glaube ich strahle es auch aus, selten habe ich so viele ansprechende, spielerische Nudes und Videos zugeschickt bekommen, wie an diesem Tag. Von Frauen, die meine aktuelle Situation kennen. Und keine Sorge, ich habe mir das gemerkt, irgendwann kommt der Tag…

Tag 3:
Heute scheint sich meine Libido wieder eingependelt zu haben. Ich war nur in Situationen erregt, in der wirklich meine Kinks bedient wurden. Dafür dann sehr stark. Und ich fühle mich fit und energiegeladen was sich in meiner Produktivität niederschlägt.

Tag 4:
Meine Libido sinkt auf ein Level unter dem von vor dem Experiment. Ich vermisse sie ein bisschen. Aber sie lässt sich durch die richtigen Tricks doch noch hervorholen. Diese Momente kann ich erstaunlich gut genießen, trotz des Bewusstseins mich ihnen nicht komplett hingeben zu können. Oder vielleicht gerade deswegen?

Tag 5:
Heute hat sich zum Vortag nichts geändert. Ich genieße meine Sexualität sehr bewusst und hoffe, dass es sich auf dieses Level einpendelt.

Tag 6:
Die Hoffnung auf ein Einpendeln verstärkt sich. Zwar bin ich wieder häufiger erregt, aber immer sehr bewusst. Die einzige Ausnahme ist ein Anflug von Vorfreude auf ein anstehendes Hoteldate übermorgen, ja, mit Ihr. Diese Vorfreude lässt mich plötzlich mitten im Fitnessstudio mit hartem Ständer dastehen. Ich muss mich sehr auf den Schweißgeruch konzentrieren, um das Kopfkino in den Griff zu bekommen.

Tag 7:
Der Tag ähnelt sehr Tag 3, die Libido ist wieder zurück. Bis zum Mittag hatte ich schon über ein Dutzend Ständer. Die Vorfreude auf Morgen ist unaufhaltsam und startet andauernd das Kopfkino. Es ist schwer zu differenzieren ob das jetzt an der Keuschheit liegt oder nicht. Denn auch andere Reizen erliege ich aktuell sehr schnell.

Fazit:
Ich bin mir durch diese erste Woche meiner Libido deutlich bewusster und näher. Ich genieße es deutlich mehr erregt zu sein und empfinde keinen Druck es „rauslassen“ zu müssen. Ich werde jetzt den September noch durchziehen, in der Hoffnung auf gelegentlichen Sex, um zu schauen wie der sich auswirkt und ob die Entwicklung wieder von vorne beginnt. Und ich habe den Entschluss gefasst, dass ich sobald ich mit der Selbstliebe wieder anfange, zunächst auf Pornos verzichten und mich mehr meinem Kopfkino oder Sexting hingeben werde.

In diesem Sinne: Liebt euch selbst, aber ohne Druck!

Standfestigkeit

Ich wurde neulich, bei einem Date, darauf hingewiesen, dass es doch ein Thema sei und da offener von (jungen) Männern drüber gesprochen werden sollte. Was ich hiermit tue.

Ich bin Anfang 30 und seitdem ich Mitte 20 bin habe ich Errektionsprobleme mit Kondomen, vor Allem beim ersten Sex mit einer neuen Bekanntschaft. Gerade beim 1. mal ist der Verzicht auf ein Gummi für mich aber nicht diskutabel.

Ich bin generell sehr offen in meiner Kommunikation und habe das Problem immer angekündigt. Verständlicherweise wurde dann oft davon ausgegangen, dass ich das nur als Ausrede verwenden wolle, um auf das Gummi verzichten zu können. Was nie der Fall war oder ist, wovon ich dann auch immer schnell überzeugen konnte. Aber es ist trotzdem immer unschön, gerade weil es die Stimmung versaut und vielleicht auch das Vertrauen gefährdet.

Das Errektionsproblem fand ich persönlich nie wirklich störend und belastend, da mir schnell aufgefallen ist, dass es beim zweiten Mal meist geklappt hat. Es lag wahrscheinlich einfach an der Aufregung. Und man kann auch ohne steifen Schwanz viel Spaß miteinander haben.

Irgendwann habe ich das einem Bekannten (im gleichen Alter) erzählt, welcher mir, wegen ähnlicher Probleme, dann direkt Viagra empfohlen hat. Er gab mir eine zum testen, und das Problem war behoben. Was absolut NICHTS zu empfehlen ist. Vor der Einnahme sollte in jedem Fall ein Arzt konsultiert werden.

Hier ein kleiner Einschub über die Wirkungsweise von Sildenafil aka Viagra: Man bekommt nicht einfach direkt einen Harten, sondern es wird einfach nur die gewünschte Erektion verstärkt. Sprich: Wenn man nicht geil ist, hat man auch keinen Harten, wenn man aber geil ist, steht er deutlich besser. Nach dem Sex sollte die Erregung ja Großteiles abgebaut sein, man kann also ohne Ständer wieder raus, in die Öffentlichkeit. Und die Wirkung hält mehrere Stunden, sprich auch noch bei einer optionalen Nummer dann direkt nach dem Aufstehen, wenn man die Pille Abends genommen hat.

Zurück zum Thema: Nachdem ich jetzt die Lösung für mein Problem kannte, bin ich damit zu meinem Urologen. Habe kurz mein Problem geschildert, OHNE zu sagen was ich mir von Ihm erwarte. Und dann wurde mir direkt Viagra empfohlen, mit einer Selbstverständlichkeit, die mich stark vermuten lässt, dass dieses „Problem“ für ihn häufig vorkommt. Eine kurze ärztliche Untersuchung später hatte ich mein Rezepz in der Tasche.

Und dank abgelaufenen Patentes gibt es davon auch billige Generika, die weniger kosten als ein gescheites Kondom. Ist finanziell also echt tragbar. Also Jung und Männer, keine falsche Scham! Sprecht mit eurem Urologen, lasst euch das Zeug verschreiben, habt schönen (und vor allem sicheren) Sex und genießt euer Leben.

Und falls ihr Angst habt, was die Frauen denken: Bis jetzt hatten ALLE dafür Verständnis und haben es nicht persönlich genommen. Und ansonsten kann man es ja auch heimlich einnehmen.

Also, habt Spaß, bleibt sicher und lasst euren Kopf nicht hängen….. Beide!

Hier noch ein paar Anmerkungen, die ich bekommen habe:
Ich will mit diesem Erfahrungsbericht niemandem empfehlen Viagra zu nehmen. Was ich empfehlen will sind zwei Dinge: 1. riskiert nicht eure Gesundheit für kurzfristigen Spaß! Und 2. falls ihr Probleme hat redet darüber und sucht euch Hilfe. Egal ob von eurem Partner oder irgendeinem speziellen Arzt. Daran ist nichts peinlich, es ist einfach nur menschlich. Und es kann euch meistens geholfen werden, wenn ihr es zulasst.

Aller Anfang ist hart

Besonders wenn es darum geht, dass man als Feminist gerne Frauen schlagen würde. Wie es dazu kam, welche Probleme ich damit hatte und warum, das werde ich euch heute erzählen.

Doch fangen wir ganz am Anfang an. Ich komme aus einer links-progressiven Familie. Ich wurde gut aufgeklärt, mir wurde früh erklärt, dass Homosexualität vollkommen in Ordnung ist, noch bevor ich verstehen konnte, was das eigentlich ist. Gleichberechtigung war nie ein Thema, sondern wurde selbstverständlich gelebt. Gerade auch, weil das klare Oberhaupt der Familie meine Oma ist, quasi eine Matriarchin. Und so war Feminismus, der Respekt und die Wertschätzung von Frauen kein Thema aber omnipräsent.

Und so wuchs ich auf, wurde älter, war ein schüchterner lieber Kerl. Hatte immer ein offenes Ohr für die vielen Frauen im Freundeskreis. Hatte immer Angst mich an Frauen ranzumachen, weil ich keine Grenzen übertreten und kein Unwohlsein auslösen wollte und absolut unfähig war, Signale zu deuten. Durch den sexpositiven Freundeskreis kam es mit 19 dann doch zu meiner Entjungferung, den ersten Freundinnen und gelegentlichem Sex. Und so sehr wie ich ihn mir ersehnt hatte, so schnell wurde er langweilig. Und ich verzweifelte daran. Ich verstand nicht woran es lag. Meist lies ich die Frauen machen, weil ich dachte, dass es dann zumindest Ihnen besser gefällt. Was es retrospektiv wahrscheinlich nicht tat. Aber ich wusste es nicht besser.

Durch eine längere Fernbeziehung kam ich zur Polygamie, durch die Trennung an eine Nymphomanin und meine ersten Sexpartys, weil ich das Gefühl hatte etwas nachholen zu müssen. Und nach der Trennung von der Nymphomanin traf ich dann Sie, meine erste Sub. Es war auf meiner Lieblingssexparty in meiner Heimatstadt. Ein Freund, der zum Studium weggezogen war, hatte seine Mitbewohnerin und beste Freundin mitgebracht. Wir verstanden uns auf Anhieb. Unterhielten uns den ganzen Abend, aber sie wollte deutlich mehr, als ich Ihr bieten konnte. Wir spielten kurz im Séparée, aber ich war überfordert.

Wir tauschten dennoch die Nummern aus und schrieben viel. Denn ich wollte mehr wissen, mehr erfahren, lernen, mich entdecken. Ich erzählte ihr von meinem Konflikt. Die Sperre im Kopf durch meine Sozialisierung. Und wie mich mein Verlangen, Frauen Schmerzen zuzufügen, seelisch fertig macht. Und sie zeigte Nichts als Verständnis. Sie nahm meine Sorgen ernst und erklärte mir die Unterschiede zwischen Missbrauch und Gewalt. Sie berichtete mir von ihren negativen Erfahrungen, mit als Doms getarnten übergriffigen Arschlöchern. Lehrte mich die Grundsätze und die Theorie. Und ich saugte Alles förmlich auf. Sie war sehr erfahren und wusste worauf es ankam. Ich nicht.

Und genau das war das Problem. Wie soll der Schüler denn dominant wirken? Ich tat es jedenfalls nicht. Und so schlug sie, trotz gegenseitiger Anziehung, alle Annäherungsversuche aus. Für sie war BDSM keine Option sondern eine Bedingung. Und sie wollte keine Kompromisse ausgehen. Und sie wollte kein Versuchsobjekt sein. Ich setzte mich weiter mit dem Thema, und vor allem meinen Gefühlen, auseinander und irgendwann machte es Klick. Ich wollte eine Frau schlagen. Und dieser Drang fühlte sich gut an. Der Gedanke hatte sich befreit, alle Bedenken abgelegt, die Sozialisierung überwunden. Keine Scham schwang mehr mit. Nur Lust. Und ich schrieb Ihr. Ich schrieb Ihr, dass ich ihr weh tun wollte. Keine Zweifel, keine Zurückhaltung mehr.

Und sie freute sich. Sie freute sich darüber, dass ich sie schlagen wollte. Ein Gefühl, an das ich mich bis heute nicht gewöhnen kann, so sehr ich es genieße. Sie wollte mich das nächste Wochenende in meiner Studentenwohnung besuchen, da ich in einer Stadt nahe ihrer Eltern studierte. Und so trafen wir uns. Ich wusste ja worauf sie steht und so drückte ich sie direkt zur Begrüßung an die Wand. Die Hand legte sich um ihren Hals, drückte zu und während Sie sich noch sichtlich wunderte landete meine erste Ohrfeige mitten in ihrem schönen Gesicht. Ich wurde geil, ich merkte, dass sie geil wurde und so landeten wir bald im Bett und ich konnte zum ersten Mal in meinem Leben all meine Bedürfnisse rauslassen.

Wir verliebten uns schnell ineinander und kamen zusammen. Ich befürchte im Nachhinein, dass ich mehr in das verliebt war, das Sie mir gab und nicht in Sie. Und so endete es damit, dass ich Sie sehr verletzte, als ich mich von Ihr trennte. Ihr, der ich meine ganze Sexualität zu verdanken habe. Von Ihr, die sie mir alles Wichtige beigebracht hatte, mir jedesmal Feedback gegeben hatte, die mich die ganze Beziehung lang gefordert und gefördert hat. Von Ihr, die all meine Konflikte, Komplexe und Zwänge in meinem Kopf aufgelöst und größtenteils beseitigt hat. Von Ihr, die sich mir immer hingegeben hat. Ich habe mich selten so schlecht gefühlt. Keine Trennung war für mich schmerzhafter. Und ich will mir nicht vorstellen, wie es für Sie gewesen sein muss.

Ich weiß, dass sie mittlerweile in einer glücklichen Beziehung und beruflich sehr erfolgreich ist. Aber das schlechte Gewissen ist immer noch da, denn ich Verdanke ihr so viel. Ich hatte so unendliches Glück auf sie zu treffen. Dessen bin ich mir bewusst.

Und jetzt wünsche ich jedem Neuling, dass es jemanden findet, der sich seiner so annimmt, wie sich meiner angenommen wird. Wobei es mittlerweile ja auch gute Literatur gibt. Ich denke, es ist wichtig jemanden zu finden, mit dem man sich ohne Verurteilung austauschen kann. Aber zusätzlich kann ich jedem Neuling in dem Gebiet das Buch „Vernünftig Unvernünftig“ von Lia Ophée, ihren Blog „Mein Leben im Pelz“ oder ihren Twitteraccount @Ophelia_BDSM empfehlen. Bessere Aufklärung im BDSM Bereich konnte ich bisher nicht finden.

Wichtig ist nur, dass ihr wisst, dass ihr nicht krank seid, nur weil ihr gerne Schmerzen zufügt oder euch zufügen lasst. Und es ist ein gutes Zeichen, wenn euch das nicht leicht fällt zu akzeptieren. Dann werdet ihr verantwortungsvoll damit umgehen.

Und dabei wünsche ich Euch allen Spaß der Welt!

Das Hoteldate

Der Hotelboden

Was machst Du mit mir? Was machst Du nur mit mir?

Mehr Aussage als Frage. Sie lässt mich vergessen, dass ich in diesem viel zu warmen Hotelzimmer schwitze wie ein Schwein. Sie lässt mich vergessen, dass ich aufpassen muss, dass ihr keiner meiner Schweißtropfen ins Gesicht fällt. Sie lässt mich alles außerhalb dieses Hotelzimmers vergessen.

Aber wie kam ich hier überhaupt rein? Fangen wir von vorne an. Ganz von vorne. Vor ein paar Wochen schrieb mich eine Dame auf einer Internetplattform an. Sie lobte, zurückhaltend, mein Profil und dass ihr meine kurzen Texte sehr gefallen. So kamen wir ins Gespräch. Und es passte einfach. Sie war intelligent, aufgeschlossen, freundlich, aber auch sehr frech und neckisch.

Ich deutete die Signale offensichtlich richtig und wurde etwas offensiver. Sprach über meine sexuellen Vorlieben und diese bewirkten mehr, als ich je zu hoffen wagte. Sie schrieb mir, wie sehr es sie anmache, schrieb von ihren Phantasien und schickte mir Fotos von sich. Bald auch mit ihrem (wunderschönen) Gesicht. Leider wohnt sie in einem anderen Bundesland, was mich anfangs nicht störte aber dann begann es an mir zu nagen. Ich gestand es ihr und ihre Antwort lies mich grinsen. Sie sei öfters beruflich in einer Nachbarstadt von mir, man könne sich ja mal Abends in ihrer Hotelbar treffen.

Und so machten wir ein Date für ihre nächste Geschäftsreise aus. Der Tag kam immer näher und ich wurde immer nervöser. Es gab keinerlei Anzeichen, dass etwas schief gehen könnte, ich hatte sogar ihre Handynummer bekommen. Aber ich konnte mich nicht entspannen. Am Tag vor dem Treffen schickte Sie mir noch ein Bild von ihrem nassen Höschen und dem Kommentar, dass dies ihre Vorfreude auf mich sei. Ich wurde wahnsinnig. Diese erfolgreiche, intelligente und wunderschöne Frau ist so angeturned, von mir, einem alternativen langhaarigen Kerl von einer komischen Internetplattform. Ich konnte es nicht fassen.

Ich kann es immer noch nicht fassen. Die Nacht war kurz und unruhig, ich war früher wach als ich hätte sein müssen. Aber die Gedanken ließen mich nicht los. Zum Glück verging der Tag schnell und dann saß ich auch schon in der Bahn. Ich genoss die Nervosität die in mir aufstieg, sie fühlte sich gut an. Keine 15 Minuten später stand ich auch schon vor dem Hotel. Wie abgesprochen schrieb ich sie an und sie holte mich vor der Türe ab.

Und was soll ich sagen? Die Bilder werden ihr nicht gerecht. Eine unglaublich attraktive Frau kam mir da entgegen. Legere gekleidet, aber doch mit einem tiefen Ausschnitt und einem BH, der ein wunderschönes Dekolleté zauberte. Darüber ein strahlendes Gesicht mit Lippen die man sofort küssen möchte, mehrfarbigen Augen, die einen anleuchten und von unglaublich süßen Lachfältchen eingerahmt werden. Was für eine Frau.

Sie umarmte mich direkt. Lang. Länger als für eine Begrüßung üblich. Deutlich länger. Ich nahm sie fest in die Arme und ihr Geruch stieg mir in die Nase. Und der gab mir den Rest. Meine Hose platze schon. Sie fragte mich grinsend, ob ich einen Wein mit ihr trinken wolle. Sie holte ihn von der Hotelbar und wir setzten uns in eine Ecke, in der sie bereits gearbeitet hatte. Sie saß mir direkt offen gegenüber und ich legte meine Hand auf ihr Knie. Die Unterhaltung war schön, komplett unsexuell, aber sie zeigte deutlich, dass meine Einschätzung zutraf. Sie ist schlau und witzig. Ich war total hin und weg.

Als sich der Wein dem Ende neigte, beugte Sie sich zu mir und meinte, dass ein Wein doch wohl reichen würde. Und schon waren wir auf dem Weg in ihr Zimmer. Sie schlüpfte leider schneller rein, als ich dachte und ich erwischte Sie erst auf der Höhe des Bettes und packte Sie am Hals. Ihr entwich ein Seufzer, als ich sie an die Wand drückte. Ihr Becken schob sich vor und ich presste es mit meinem Körper an die Wand als ich anfing Sie zu küssen.

Ihren Mund, ihren Hals und ihre süßen Ohrläppchen (sorry, ein ganz persönlicher Kink von mir). Meine eine Hand löste sich von ihrem Hals, wanderte ihren Körper hinab, über die Hüfte, den Oberschenkel, bis sie das nackte Knie berührte. Und dann wieder hinauf, unter den Rock bis es warm und feucht wurde. Das kleine Miststück hatte kein Höschen an.

Grinsend schob ich ihr meine Finger zwischen die sich öffnenden Beine. Ihre Knie wurden weich begannen leicht zu zittern. Der ganze Stoff fing an mich zu nerven. Ich wollte sie sehen. Während ich ihr Shirt über den Kopf zog hatte sie den BH schon geöffnet. Keinen Plan wie, aber sie hatte es wohl (auch) nötig.

Ihre großen Brüste kamen mir entgegen und die steifen Nippel forderten einen regelrecht dazu auf, sie zu beachten. Ich kniff sie, während ich den Reißverschluss ihres Rockes öffnete und ihn nach unten schob. Und dann stand sie da, nackt. Und schaute mir mit purer Geilheit in die Augen.

Ich zog mir mein Shirt über den Kopf und sie ging mir sofort an meine Brustwarzen. So nicht! Ich warf sie auf’s Bett und entledigte mich meiner Schuhe und Hose, während sie mir schon ihren Hintern entgegen streckte. Mein Gesicht versank zwischen ihren Pobacken und zum ersten mal schmeckte ich Sie.

Und wie gut sie schmeckt. Meine Zunge wechselte von ihrem Hintern zu ihrer Fotze und zurück. Alles schmeckte toll, alles fühlte sich gut an. Für eine Weile. Aber dann ich wollte es auch sehen. Ich packte sie und drehte sie um, ihre Beine öffneten sich und gaben einen wunderschönen Schmetterling preis. Die Klit war geschwollen und zeigte sich freudig erregt.

Ich begann sie zu lecken und an ihr zu saugen, während ich zwei Finger in sie schob. Die Finger schienen stärkere Reaktionen zu provozieren, also ließ ich von der Klit ab und intensivierte das Fingern, als sich direkt ein warmer Schwall über meine Hand ergoss. Was für ein Miststück! Ich ließ sie meine Finger ablecken während wir uns gleichzeitig küssten und zog mir ein Gummi über.

Länger konnte ich es einfach nicht aushalten. Ich packte sie am Hinterkopf und sah ihr tief in die Augen, während mein Schwanz langsam in Sie eindrang. Es fühlte sich so gut an. Und sie seufzte wieder. Hach! Ihr Becken schob sich mir entgegen und die Stöße fühlten sich so… tief… an. Mein Schwanz fühlte sich einfach willkommen an. Dieses Gefühl ist nur schwer zu beschreiben.

Ich fickte sie eine Weile so, schaute ihr in die Augen, die sich immer öfter und länger schlossen und küsste ihre Lippen und ihren Körper. Und da kam es, das erste „Was machst Du mit mir?“. Und meine Hände pressten sich, mal fester mal sanfter, um ihren Hals. Ich richtete mich schließlich auf um gleichzeitig ihre Klit reiben zu können und sie begann zu zucken. Alles zuckte. Das konnte nicht lange gut gehen.

Ich rollte mich von Ihr runter, legte mich neben Sie, nahm ihren Kopf in meinen Arm und begann am ihrer Klit zu reiben. Ihr Körper spannte sich an und zuckte wieder leicht. Das zu spüren kickte mich total. Sie bat mich nicht damit aufzuhören und als ich antwortete, dass es mir dazu viel zu viel Spaß machen würde, wurden die Phasen des Zuckens deutlich länger. Obwohl ihr Körper total unter Spannung stand, spürte ich ihre Entspannung.

Ich flüsterte ihr ein „Lass Dir Zeit, es macht mich ziemlich an!“ ins Ohr und sie seufzte wieder. Laut. Und dann kam sie, und wie sie kam. Ihr Körper bäumte sich auf und die Finger die sich von der Klit in sie schoben spürten wie Sie auch innen zuckte. Fuck. Das machte mich so an, dass man Schwanz direkt wieder komplett hart war. Das Gummi war in der Zwischenzeit aber abgefallen und während ich ein Neues bereit machte nahm sie meinen Schwanz in den Mund. Kurz.

Ich musste das direkt abbrechen um nicht zu kommen. Wenn man die Schwanzgeilheit alleine durchs Blasen schon spürt, DAS! Ich drehte sie auf den Bauch, legte mich auf sie und begann sie von hinten zu nehmen. Während mein Körper sie aufs Bett presste und meine Beine die Ihren auseinander schoben.

Mittlerweile waren wir beide durchschwitzt und ich genoss das Gefühl meines Oberkörpers auf ihrem Rücken. Eine Hand an ihrem Hals und die andere in ihren Hinterkopf gekrallt. „Was machst Du nur mit mir?“. Da war es wieder. Fuck… es pushte meinen Orgasmus. Erstaunlich wie sehr der vom Kopf abhängt.

Die Stellung musste wieder gewechselt werden. Ich drehte sie auf den Rücken und fickte Sie wieder wie anfangs. Der Schweiß lief mir Rücken und das Gesicht hinunter. Ich rieb ihn, so oft es ging, in die Matratze. Sie lächelte mich dabei an und ließ mich spüren, dass es kein Problem ist. Ganz im Gegenteil.

Trotzdem nervte es mich. Aber der Orgamus wurde dadurch wieder abgewendet. Ein paar festere Stöße und wieder kam das „Was machst Du nur mit mir?“ gefolgt von einem „Du fühlst Dich so gut an!“. Und sofort war mir alles egal. Ich genoss den Moment, ich genoss die tolle Frau die sich mir hingab. Es war um mich geschehen.

Ich ließ von Ihr ab, sie drehte sich aber direkt auf mich. Begann meine Brust zu küssen, den Bauch hinab, zog mir das Gummi ab und begann zu blasen. Ich lag in der feuchten Matratze und entspannte. Ich spürte ihre Lust auf meinen Schwanz, ich spürte ihre Geilheit. Mein Stöhnen wurde laut und ließ keinen Zweifel daran, dass ich kurz davor stand zu kommen. Sie massierte meine Eier und es ergoss sich ein unglaublich intensiver und langer Orgasmus.

Ich spürte wie ich mich in mehreren Wellen in ihren Mund ergoss und wie sie nicht ablies. Ich zuckte am ganzen Körper und spürte wie mein Sperma meinen Schaft, meine Eier und meinen Oberschenkel herab lief. Ich schaute zu ihr, sie leckte sich die Lippen, krabbelte zu mir hoch und gab mir einen Kuss bevor sie sich in meine Arme legte.

Ich wischte mich mit einem Handtuch kurz trocken und wir kuschelten eine Weile, bis sie anfing an mir rumzuspielen, weil sie meinen Schwanz wieder spürte. „Dein Schwanz ist so geil!“ Hach! Diese Frau ist der Wahnsinn, ich fühlte mich so unendlich wohl bei Ihr.

Ich griff zu den Kondomen, zog mir eins über und sie setzte sich auf mich. Noch fertig von der ersten Runde ließ ich sie machen und wie sie machte! Ihr Becken kreiste und mein Schwanz explodierte fast wieder. Sie beugte sich immer wieder zu mir, um mich zu küssen und ich schmeckte mich noch immer in ihrem Mund. Sie kam, zumindest vermute ich das, und stoppte. Also war ich wieder an der Reihe.

Ich wollte ihr in die Augen sehen während ich komme und so lag ich, eng umschlungen, auf Ihr, während ich in ihr kam. Ihr Blick dabei gab mir den Rest. Nachdem wir noch eine Weile im Bett lagen und uns gegenseitig genossen wurde ich hungrig. Das Gespür dieser Frau muss übersinnlich sein, zumindest schlug sie genau in diesem Moment vor, noch etwas essen zu gehen.

Wir zogen uns an, setzten uns in ein Restaurant um die Ecke und plauderten noch, bis ich auf meine letzte Bahn los musste. Sie erzählte mir noch, dass sie sich jetzt zukünftig doch auf die, eigentlich verhassten, Termine in Stuttgart freuen wird und wir uns hoffentlich wieder sehen. Als ob ich mir das entgehen lassen würde.

Und so saß ich dann in der S-Bahn heimwärts. Mit wundem Schwanz, ihrem Geruch in der Nase, ihrem Geschmack im Mund und dem breitesten Grinsen auf den Lippen, das man sich vorstellen kann.

To be continued….

Einstellungssache!

Wenn sich eine Tür schließt, dann öffnet sich eine Andere? Ich glaube nicht, aber was ich glaube, das will ich Euch heute erklären.

Noch zwei Punkte, bevor es los geht:
Erstens: Um zu diesem Punkt zu kommen habe ich viele Jahre, Arbeit an meiner Person, aber vor allem auch viel Glück und tolle Menschen gebraucht. Das ist leider Nichts, was man von heute auf morgen ändern kann.
Und Zweitens: Dies hier ist kein Ratgeber, wie man mit Depressionen umgeht. Ich war einfach nur frustriert und negativ eingestellt. Wenn ihr nicht einfach nur traurig (#notjustsad) seid, dann ersetzt dieser (und ähnliche) Beitrag KEINE professionelle Hilfe!

Aber jetzt fangen wir mal mit der Geschichte an, die symptomatisch für meine Lebenseinstellung und das Glück ist, das ich im Leben habe.

Bei einem der letzten unverschämten Züge, ein sexpositive Party in einem fahrenden Zug, lernte ich eine sympathische Damen kennen. Nach einer angenehmen Unterhaltung und etwas Geflirte landeten wir knutschend in einem der Abteile. Die Absichten waren geklärt, die Hände überall und sich der Kleidung schon größtenteils entledigt. Und dann passierte es. 

Ein Kerl lief am Abteil vorbei, welcher der Dame wohl deutlich besser gefiel, als ich. Sie winkte hin herein und bat mich das Abteil zu verlassen. Ich packte meine Klamotten zusammen, verließ das Abteil und wusste nicht so recht, wie ich mit der Situation umgehen sollte. Ich war nicht mal sauer auf die Dame, eher beeindruckt von der „Dreistigkeit“. 

Also trottete ich verdutzt zur Bar am Gothic-Floor und versuchte mich mit Whiskey-Cola und guter Musik abzulenken. Glücklicherweise kannte ich die Bardame und so war mein Glas, trotz starken Andrangs, schnell immer wieder voll.

Bis sehr schnell eine Freundin an die Bar kam, zwei Getränke bestellt und mich fragte, ob ich nicht Lust hätte, ihr und einer gemeinsamen Bekannten Gesellschaft zu leisten. Und wer wäre ich, das einer Frau auszuschlagen?

Auf der Tanzfläche angekommen gab sie der Bekannten ihr Getränk, stellte sich hinter sie und küsste ihren Hals während sie mich angrinste. Ich kannte ihre dominante Ader und verstand die Einladung. Und keine Minute später bespielten wir die gemeinsame Bekannte, mitten auf der Tanzfläche.

Eine Hand am Hals, die andere im Schritt, die Schläge spürend, die sie von hinten bekam. Und so schnell wie es begonnen hatte, so schnell verabschiedete sich die Freundin und wünschte uns noch viel Spaß. So eine Wingwoman wagt man sich kaum zu wünschen.

Uns wurde es dann auf der Tanzfläche zu ungemütlich, so gingen wir auf die Suche nach einem freien Abteil. Kamen dabei an dem Abteil vorbei, aus dem ich keine Stunde zuvor geschmissen wurde, und dort war schon alles wieder vorbei und nichts zeugte mehr von den Geschehnissen, denen ich zum Opfer gefallen war.

Das Abteil mit dem Bock war frei, was ein Glück, eine bessere Stelle zum Ficken gibt es im Zug nicht. Zumindest nicht so bequem. Die Tür zu lagen unsere Klamotten schnell auf den seitlichen Sitzflächen und Sie auf dem Bock. Der Sex war toll, sie gab sich mir schnell hin und die Gaffer und vereinzelten Anfragen waren nicht störend.

Als plötzlich eine sehr hübsches und junges Mädel die Türe öffnete, langes rotes Haar, Kulleraugen, ich konnte sie nicht raus schicken. Die vier Kerle, die sie im Schlepptau hatte, waren aber definitiv zu viel, nicht nur für das kleine Abteil. Ich bot ihr an mitzumachen, aber nur mit einem ihrer Verehrer und sie verließ das Abteil wieder.

Um kurz darauf mit einem Kerl aus der Gruppe wiederzukommen. Ebenfalls sehr jung, deutlich jünger jedenfalls als meine Bekannte und ich. Sie überhäufte uns zuerst damit, wie schön der Sex von uns sei, dass sie gerade ihre devote Seite entdecken würde und der Kerl auch gerade erst anfängt seine Dominanz auszuleben. Und jetzt wurde es krass, er wollte garkeinen Sex, sondern nur die Kontrolle über sie.

Und so landete ich, kurz nach dem härtesten Korb meines Liebeslebens, in einem Dreier mit zwei tollen Frauen. Und grinsend wurde ich mir genau dessen bewusst. Ich fasste in diesem Moment mein Leben einfach nicht. Es überforderte mich auf eine unglaubliche schöne Art.

Nach dem Sex unterhielten wir uns zu Viert noch eine Weile, aber ich habe die beiden Fremden seitdem nie wieder gesehen.
Aber was hat das mit der Einleitung zu tun?

Es geht darum, es schließen sich im Leben andauernd Türen vor einem. Man darf das auch scheiße finden und wütend oder traurig sein. Aber man sollte sich nicht zu lange damit aufhalten. Es wird auch sicher keine andere Türe automatisch aufgehen. Aber vielleicht war die ganze Zeit schon eine andere offen und es ist einem nie aufgefallen, weil man nur die Tür direkt vor sich im Blick hatte. Und es wird einem auch nie auffallen, wenn man nicht offen für Neues bleibt und seinen Blick von der Vergangenheit löst und die Gegenwart durchschweifen lässt.

Und genau dies zu können, ist Einstellungssache.
Hart Erarbeitete.
Und nur so kann man die wenigen Chancen nutzen, die sich einem im Leben bieten.

Ein Erklärungsversuch

Eine Ode an Twitter, oder wie ich zum Bloggen kam.

Um euch darauf vorzubereiten, was euch hier erwartet, stelle ich mich doch erstmal vor.
Ich bin ein Frauen-schlagender Feminist.
Ein Mann, der Frauen über Alles respektiert und sie unglaublich gern erniedrigt.
Ein Mann, der Frauen Geborgenheit spenden will und ihren Körpern Schmerzen zufügt.
Ein Mann, der Frauen ohrfeigt und ins Gesicht spuckt, um danach mit ihnen die Nacht durchzukuscheln.
Ein Mann, der sich vielen Frauen hingibt, ganz und auch emotional, aber nur Eine liebt.
Aber auch ein Mann, der sich nicht davon definieren lässt, der dieses Verlangen nicht bei jeder Frau hat.
Und ein Mann, den nichts davon in seinem Alltag mehr belastet.

Genau, nicht mehr.
Lange Zeit hat mich dies sehr belastet.
Wie kann man das Verlangen, grob zu Frauen zu sein, mit seiner Sozialisation in Einklang bringen?
Durch das Verständnis und die Aufklärung einer Frau, die genau das will.
Im Alltag respektiert und im Bett geschlagen werden will.
Und genau dieser Gegensatz bestimmt nun seit vielen Jahren mein Leben.
Die weiche Seite und die dunklen Abgründe.
Der Pfirsich und die Schwärze.

Aber warum schreibe ich nun über so Persönliches?

Anfang diesen Jahres (2019) entdeckte ich Twitter für mich. Nach vielen tollen Tweets, die ich lesen durfte, in denen Menschen ihr Intimstes, ihre Gefühle preisgaben, begann ich im Mai langsam mehr und mehr über mich, meine Gefühle und meine Sexualität zu twittern. Anfänglich erst schüchtern, doch nach und nach deutlich offener. Und was soll ich sagen? Die Resonanz war überwältigend und, vor allem, von Verständnis geprägt. Frauen schrieben mir, wie gern sie meine Tweets lesen, wie sie meine Worte bewegten. Und meine Followerzahl stieg schneller, als ich bis jetzt realisieren kann. Vor allem, da mich quasi niemand dieser Community persönlich kennt.

Und dann kam die Frage, auf die ich keine Antwort hatte.
„Warum schreibst Du keinen Blog?“
Und der Fragestellerin, eine Followerin der ersten Stunde, ist dieser Blog auch gewidmet.
Ich bin sehr dankbar, Dich zumindest virtuell, kenngelernt haben zu dürfen.
Und wie man auf Twitter sagt: #nonmention

Und jetzt hoffe ich, euch Lesern, hier etwas bieten zu können, das Anklang findet.
Dass euch meine Erzählungen zum Schmunzeln bringen.
Dass euch meine Gedankengänge zum Nachdenken bringen.
Und dass euch meine Ratschläge wirklichen Rat bringen.